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Kreuzotterschutz im Toten Moor

Geplant sind vielfälltige Aktivitäten, wie z.B. Kartierung, Entkusseln und Heidepflege.

Aktuell wurden bereits Entkusselungsarbeiten durchgeführt, um die Verbuschung etwas im Zaum zu halten.
Von dem Baumschnitt wurden Totholzhaufen und Benjeshecken gestalltet.

Den Tip, die etwas größeren Birken etwa 1m oberhalb der Grasnarbe abzuschneiden, haben wir von der ÖSSM übernommen, welche schon seit vielen Jahren Moorrenaturierung durchführt. Etwas skeptisch stehen wir der Sache schon gegenüber, weil die so entsandenen Baumstümpfe ja hervoragende Ansitze für Greifvögel oder andere Prädatoren sind. Nur mussten wir einen Kompromiß eingehen, weil uns die notwendige Zahl an Aktiven fehlt und die so gestuzten Bäume erheblich weniger Stockausschlag produzieren sollen als wenn man Sie direkt am Boden absägt. Im darauffolgendem Winter muss dann der Baumstumpf noch einmal beschnitten werden und dann soll mit der Birke Schluss sein.

Wir werden hier über den Erfolg oder auch Misserfolg berichten.



Ein Einblick in das zu schützende Gebiet


Ein bereits angelegter Teich im Moor.

Hier ein Folienteich.

Jetzt müssen Beobachtungen -über viele Jahre hinweg- zeigen, ob die Anlage eines Teiches den notwendigen  Erfolg bringt.



Dieser Teich wurde angelegt, um Amphibien wieder anzusiedeln. Erst kürzlich, wurde bei den Arbeiten an einer Diplomarbeit im Kreis Wesel (NRW) erneut festgestellt, dass die Hauptnahrungsgrundlage für junge Kreuzottern aus jungen Erdkröten besteht - zumindest im Kreis Wesel.
Es bleibt zu hoffen, dass sich an diesem Teich ebenfalls Erdkröten oder auch Grasfrösche ansiedeln und die Kreuzottern dann von diesem neuen Angebot gebrauch machen.




Letzte Aktualisierung am 25.04.2006